Daten und Fakten

Im Jahr 1161 wurde auf dem Berg eine Wallfahrtskirche mit dem Namen "Marienkirche" errichtet. Diese gab dem Berg seinen bis heute gültigen Namen. 1722 stand nur noch die Ruine der Marienkirche, welche dann abgerissen wurde.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Berghänge für Weinanbau und später dann auch für Getreide, Kartoffeln und Obst genutzt.

1832 bis 1852 befand sich die Station Nummer 7 der optisch-mechanischen Telegrafenlinie Berlin-Koblenz auf dem Marienberg.

Die erstmalige Bepflanzung und die damit verbundene Gestaltung als Park begann Mitte des 19. Jahrhunderts durch Johann Gottfried Bröse.

Im Jahr 1880 wurde dann das 30 Meter hohe Kriegerdenkmal der Kurmark Brandenburg eingeweiht, welches jedoch im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in den 1960er Jahren abgerissen wurde.

Durch Stiftungsmittel der Familie Robert Leue wurde begonnen den Marienberg als Park anzulegen, so wie er zu großen Teilen noch bis heute besteht. Auch das Ausflugslokal wurde zu dieser Zeit bereits errichtet.

Der Südaufgang vom Rosenhag zur heutigen Friedenswarte wurde in den letzten Jahrzenten mehrmals umgestaltet. Unter anderem im Zusammenhang mit dem Bau der damaligen Warte, welche aus märkischen Findlingen gebaut wurde und Otto von Bismarck gewidmet war. Die Bismarckwarte wurde dann 1908 eingeweiht.

1945 wurde die Bismarckwarte zu einem Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus, 1958 in Friedenswarte umbenannt und 1974 wegen angeblicher Baufälligkeit gesprengt. Noch im selben Jahr wurde an dieser Stelle die Friedenswarte errichtet.